cirq GmbH, Mannheim
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Open Source

Cirq nutzt zur Realisierung von Projekten vorzugsweise Open-Source-Software (OSS). Neben den Kosteneinsparungen der Kunden durch den Wegfall von Lizenzzahlungen spielen dabei vor allem strategische Aspekte eine Rolle. Open Source kann signifikant zu einer höheren Sicherheit und Zuverlässigkeit einer IT-Installation beitragen, weswegen auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Open-Source-Software empfiehlt.

Weiterhin bietet OSS eine sehr hohe Investitionssicherheit durch die Unabhängigkeit von einem einzelnen Hersteller. In vielen Fällen implementieren Open-Source-Anwendungen offene Standards und gewährleisten ihrerseits durch die Offenlegung aller Schnittstellen größtmögliche Interoperabilität.

Im folgenden werden einige ausgewählte Open-Source-Produkte vorgestellt, die auch in Ihrem Unternehmen gewinnbringend eingesetzt werden können. Kontaktieren Sie uns, und wir stellen Ihnen mögliche Einsatzszenarien in Ihrem Unternehmen vor.

Linux

Open-Source-System Linux

Das wohl bekannteste Open-Source-Produkt ist Linux. Das freie Betriebssystem zählt zu den unixartigen Systemen und wurde 1991 von Linus Torwalds entwickelt und unter der GPL freigegeben. Seitdem wird das System von einer weltweiten Entwicklergemeinde gepflegt und ständig verbessert.

Seinen anfänglichen Status als Hobby-System hat Linux längst verloren, heute wird es erfolgreich in Unternehmen aus allen Bereichen eingesetzt. Firmen wie IBM, HP, Del, Sun, Novelll oder SAP unterstützen Linux als Plattform für ihre Produkte. Zuverlässigkeit, Sicherheit und nicht zuletzt hohe Leistungsfähigkeit zeichnen das Betriebssystem aus.

Als Server-System ist Linux längst etabliert. Der Marktanteil steigt seit Jahren kontinuierlich. IDC beziffert ihn in Europa auf derzeit 9% und sagt einen Wachstum auf 16% bis 2008 vorraus. In Deutschland wird Linux schon weit häufiger eingesetzt, laut Berlecon betrug der Marktanteil hierzulande schon 2002 rund 31%.

Auch im Desktopbereich, in dem Linux bislang weniger populär war, wird in naher Zukunft mit einem Wachstum des Marktanteils gerechnet, insbesondere im kommerziellen Umfeld. Den Anfang bei der Migration auf Linux bei Desktop-Systemen machen derzeit vor allem öffentliche Einrichtungen, die sich durch groß angelegte Nutzung von Open-Source-Produkten hohe Kosteneinsparungen versprechen. Zu diesem Thema gibt es auch eine Pressemitteilung von SuSE.

Apache

Open-Source-Software Apache

Seit langem etabliert sind die Server-Produkte der Apache Foundation, die alle als Open-Source-Software unter der Apache Public License zur Verfügung stehen. Speziell der Apache Web-Server ist der am weitesten verbreitete Web-Server überhaupt. Rund 70% aller Websites im Internet werden damit betrieben (Netcraft, Stand Dezember 2004).

Der Apache Web-Server ist vielseitig erweiterbar und wird durch weitere Apache Server-Produkte ergänzt, wie z.B. den Tomcat Java-Server aus dem Jakarta Projekt.

TYPO3

Open-Source-Software TYPO3

TYPO3 ist ein Open Source Content-Management-System der Enterprise-Klasse. Durch den Einsatz eines solchen Systems können auch Mitarbeiter eines Unternehmens die Inhalte ihrer Website auch ohne spezielle Kenntnisse selbst erstellen und aktualisieren. Zahlreiche Firmen haben sich auf dieses System spezialisiert, so dass ständig neue Erweiterungen und Verbesserungen dazukommen.

TYPO3 ist individuell anpassbar; dadurch lassen sich leicht auf den Kunden zugeschnittene Web-Applikationen in das System integrieren, die auf vorhandene Datenbestände oder Anwendungen des Unternehmens zugreifen.

OpenOffice.org

Open-Source-Anwendung OpenOffice

Mit OpenOffice.org ist eine Office-Anwendung als Open-Source verfügbar, die immer wieder Maßstäbe in diesem Bereich setzt. Sun vertreibt unter dem Produktnamen StarOffice eine kostenpflichtige Version von OpenOffice.org mit eigenen Erweiterungen.

Zahlreiche Tests haben gezeigt, dass OpenOffice.org Microsoft Office mindestens ebenbürtig ist (c't 7/2004, S. 170: "Damit schlägt StarOffice klar den Marktführer Word 2003.", oder c't 12/2004, S. 176: "Von den Testaufgaben meisterte OpenOffice Calc die Arbeitszeiterfassung mit Bravour und braucht sich vor Excel nicht zu verstecken.").

Mozilla

Open-Source-Software Mozilla
Open-Source-Software Firefox
Open-Source-Software Thunderbird

Die Mozilla Suite beinhaltet Webbrowser, E-Mail-Programm, Newsreader, IRC Chat und HTML-Editor. Aus selbem Hause stammen der Webbrowser Firefox und das Mailprogramm Thunderbird.

Für viele Unternehmen beginnt der Umstieg auf Open-Source-Software mit dem Einsatz des Mozilla-Browsers als Ersatz für den Internet Explorer. Mozilla ist weit weniger anfällig für Angriffe aus dem Netz als der Internet Explorer. Außerdem zeichnet sich der Mozilla-Browser durch seine Plattformunabhängigkeit aus.

Durch die Unterstützung der XML User Interface Language (XUL) eignet sich der Mozilla-Browser ausgezeichnet als Client für unternehmensweite Webapplikationen.

Mozilla Mail, bzw. Thunderbird lässt sich dank Unterstützung von IMAP und LDAP gut in Unternehmensnetze integrieren. Mit Enigmail existiert eine Erweiterung, die mit starker Verschlüsselung dafür sorgt, dass vertrauliche Daten vertraulich bleiben.

GnuPG

Open-Source-Verschlüsselung GnuPG

Die Verschlüsselung sensibler Daten sollte heutzutage selbstverständlich sein. Vor allem bei E-Mails wird das leider kaum beherzigt. Eine weiteres Problem der E-Mail ist, dass die Identität ihres Absender nicht ohne weiteres verifiziert werden kann.

Beiden Problemen kann man mit entsprechender Open-Source-Software begegnen, die Teil jeder unternehmensweiten Maillösung sein muss. Sehr gut eignet sich der Gnu Privacy Guard (GnuPG), der sich leicht in alle gängigen Mailprogramme (z.B. Mozilla Thunderbird) integrieren lässt.

Open Source oder Freie Software?

Die Begriffe Open Source und Freie Software werden häufig synonym verwendet. Genau genommen ist es aber nicht das gleiche. Der wesentlich ältere Begriff ist Freie Software, der 1984 von Richard Stallmann mit der Gründung der Free Software Foundation geprägt wurde.

Kennzeichnend für freie Software ist eine Lizenz, die garantiert, dass die Software in jeder Hinsicht frei ist und auch frei bleibt. Die bekannteste Lizenz dieser Art ist die ebenfalls von Stallmann verfasste GNU General Public License (GPL).

Nicht zuletzt wegen der im englischen wie im deutschen missverständlichen Interpretation des Wortes frei (Free as in freedom, not free as in free beer) wurde Ende der 90er Jahre der Begriff Open Source geprägt. Bei diesem Begriff fehlt das Wort frei, und tatsächlich fällt auch Software unter den Begriff Open Source, deren Lizenz nicht frei im Sinne der FSF ist.

Abgesehen von diesen Details meinen aber beide Begriffe das Gleiche und auch wir ziehen den Begriff Open Source vor, um zu vermeiden, dass diese Software fälschlicherweise auf "kostenlos" reduziert wird.