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Thin Client Systeme

Client

Beispiel: Acer Veriton 3600GT

IT-Systeme werden immer komplexer, die am Arbeitsplatz benutzten Softwareprodukte immer umfangreicher und zahlreicher. Gleichzeitig nimmt die Wartung der Systeme und Aktualisierung der Software einen immer größeren Stellenwert ein, und führt mitunter zu immer größerem Arbeitsaufwand für die Administration der IT-Landschaft eines Unternehmens.

Längst haben die Kosten dieses Postens die Ausgaben der Anschaffung für PCs und Software weit hinter sich gelassen. Daher tritt die sogenannte "Total-Cost-of-Ownership", also der Preis unter Einbeziehung der erwarteten Folgekosten, als Entscheidungskriterium für IT-Investitionen in den Vordergrund.

Thin Clients sind Arbeitsplatz-PCs, die nur der Ein- und Ausgabe der Daten dienen. Ihre Rechenleistung ist im Gegensatz zu herkömmlichen PCs eher gering. Daher sind sie platzsparend und leise. Ihre geringere Rechenleistung wird aber insofern wettgemacht, dass die Anwendungsprogramme vorwiegend auf einem zentralen Server ausgelagert betrieben werden. Die Thin Clients selbst sind aber schnell genug, um einen flüssigen Bildaufbau und kurze Reaktionszeiten zu gewährleisten.

 

Client-Server-Systeme

Die Nutzung einer Client-Server-Architektur für Anwendungsprogramme hat einige Vorteile zu bieten:

* Software und Benutzerdaten müssen nur an einer zentralen Stelle, dem Server, gepflegt werden. Dies erleichtert sowohl die Aktualisierung der Software, als auch die Erstellung von Backups der Daten. Der Administrationsaufwand verringert sich.

* Das Speichern von sensiblen Daten an den Arbeitsstationen (Clients) kann effektiv unterbunden werden.

* Falls ein Mitarbeiter den Arbeitsplatz vorübergehend oder dauerhaft wechselt, kann er seinen Desktop und seine Anwendungen einfach an den neuen Schreibtisch "mitnehmen". Dazu muss weder die Arbeitsstation ausgetauscht noch die Installation geändert werden.

* Die Clients benötigen keine hohe Rechenleistung und nur wenig Datenspeicher. Sie sind damit günstig in Anschaffung und Instandhaltung. Weiterhin sind sie flüsterleise, da auf schnelldrehende Festplatten und starke Lüftergebläse verzichtet werden kann.

* Die wertvollen Ressourcen Datenspeicher und Rechenleistung werden im Server gebündelt. Der Server muss daher als leistungsfähiger Rechner ausgeführt sein. Da alle Benutzer sich diese Ressourcen teilen und gemeinsam nutzen, liegen aber keine unnötigen Kapazitäten brach, wie es bei hochausgerüsteten herkömmlichen Arbeitsplätzen der Fall wäre.

* Das System kann ohne großen Aufwand fernadministriert werden, so dass die Betreuung der Software auch günstig von Fremdanbietern durchgeführt werden kann.

 

Web-Applications und Remote Displays

Die auf typischen Thin-Client-Systemen benutzte Software lässt sich grob in zwei Kategorien einteilen: Web-Applications und Remote-Display-Anwendungen.

Web-Applications sind Softwareprogramme, die über einen Internet-Browser (bspw. Netscape, Mozilla Firefox, Internet Explorer) bedient werden können. Dafür eignen sich z.B. datenbankgestützte Anwendungen, deren Ein- und Ausgabe in Form von Bildschirmmasken erfolgt.

Remote Display ist eine Technik, die es erlaubt, Programme auf einem virtuellen Bildschirm laufen zu lassen. Dieser wird dann vom Thin-Client aus fernbedient, d.h. Darstellung des Bildschirminhalts und Bedienung mit Maus und Tastatur erfolgt auf dem Thin-Client-Rechner. Für die Übertragung können Produkte wie VNC ("virtual network computing") und Windows Terminal Services zum Einsatz kommen.

Kleine und mittelgroße Unternehmen

Auch für kleine Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen kann sich der Einsatz von Thin-Client-Systemen lohnen. Obwohl die Anschaffungskosten in diesem Fall denen einer herkömmlichen Anlage nahekommen, profitiert der Kunde dennoch durch den Gewinn an Sicherheit und Komfort sowie durch die kostengünstigere Instandhaltung des Systems.

Zögern Sie nicht, uns zur Ausarbeitung eines individuellen Angebots zu kontaktieren. Gerne erarbeiten wir für Sie Lösungen, auch bestehende IT-Infrastruktur und vorhandene Software in ein Gesamtkonzept auf Thin-Client-Basis zu integrieren.

 


Client

Beispiel: System von AOpen